INTERESNO.DE – über das russische Berlin

Adressen und Ereignisse: Kunst, russische Restaurants, Läden, Handwerker, Ärzte, Hotels etc.

Archiv für Oktober, 2007

Bis zum 21. November 2007: Georgien in Bildern im Willy-Brandt-Haus

Freitag 26. Oktober 2007 von admin

genazvale.jpgWie ein Georgien-Interessierter mitteilte, veranstaltet Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. im Willy-Brandt-Haus e.V. (Wilhelmstr. 140 Berlin) eine Fotoausstellung über Georgien. Internet-Recherche hat ergeben, dass das stimmt.

Die Ausstellung läuft bereits vom 19. Oktober und schließt erst am 21. November 2007. Eintritt ist frei Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr. Da es sich beim Willy-Brandt-Haus um die Zentrale der Sozialdemokratinschen Partei Deutschlands ist Ausweis erforderlich.

Der ganze Titel der Ausstellung heißt „LOCATION : GEORGIEN – Krise und Perspektive eines Filmlandes“.

 

Präsentiert werden “die vielschichtigen Aspekte des Landes aus Sicht deutscher Filmschaffender, Fotokünstler und Journalisten, die eine Vielzahl von Projekten in Georgien realisierten.” Einen Voreindruck gewinnt man über die Website Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. Man sieht drei Bilder, die ein verarmtes Land präsentieren. Das ist wahr, denn nach Angaben von UNO hat Georgien heute nur noch 30 Prozent des Wohlstands aus der Endphase der Sowjetzeit.

 

Einige Fotos stammen von den Filmemachern Harun Farocki, Andreas Dresen und Christoph Hübner die “während ihrer Kurzaufenthalte in Georgien” gemacht wurden. Andere sind von Christa FriedaVogel, Berliner Fotokünstlerin, die Fotos von Georgiens Berglandschaft zeigt.

Vollständigkeit halber zeige ich hier keine Bilder von georgischen “Khinkali”, “Adschapsandali” oder “Chatschapuri” Denn diese leckere Sachen muss mann essen, nicht seheh. Essen kann man in Berlin z.B. im georgischen Restaurant “Genazvale”, dessen Logo den Kopf dieses Artikels schmück. Die Adresse und die Telefonnummer findet man auf der altberliner Website Interesno.de, die über das russischsprachige Berlin (viele Georgier sprechen noch mindestens ein bißchen Russisch) ein bißchen berichtet.

Kategorie: RUSSISCHE KUNST | Keine Kommentare »

Bund der Vertriebenen wird 50 Jahre alt

Mittwoch 24. Oktober 2007 von admin

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bestehens des Bundes der Vertriebenen fand am 22. Oktober 2007 im Kronprinzenpalais in Berlin ein Festakt statt. Der Bund ist im Oktober 1957 aus dem „Verband der Landsmannschaften“ (VdL) und dem „Bund der Vertriebenen Deutschen“ (BVD) entstanden. Er vertritt die Interessen der rund 15 Millionen Vertriebenen aus den ehmaligen deutschen Ostgebieten wie Schlesien, Pommern, Ost- und Westpreußen, sowie aus den Siedlungsgebieten der Deutschen wie das Sudetenland, Siebenbürgen, Donauschwaben und in der ehmaligen UdSSR.

Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Verbands Erika Steinbach (MdB, CDU) hielten Dr. h.c. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, und anschließend die Bundeskanzlering Dr. Angela Merkel ihre Reden. Unter anderem stellte die Kanzlerin mit Bedauern fes: “Flucht und Vertreibung sind keine überwundenen Ereignisse der Geschichte. Wir wissen, sie sind heute in unserer Welt immer noch erschreckende Realität…” Die Redetexte findet man auf der Website des Bundes der Vertriebenen.

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Vernissage: Junge Künstler aus Georgien und Deutschland – “Zwischen Stein und Stern”

Mittwoch 24. Oktober 2007 von admin

autoportr.jpgAm 27. Oktober 2007 um 19 Uhr wird in der Nachbarschaftsgalerie in der Karl-Kunger-Straße 15 in 12435 Berlin, Alt-Treptow eine Bilderaustellung eröffnet. Sie ist bis zum 18. November 2007 zu sehen. Eigentlich heißt es “Zwischen Stein und Stern”.

Khatuna Tsurtsumia, eine Hobbymalerin aus Georgien, und Dennis Hoffmann, ein Berliner Künstler, laden zur Vernissage ein. Für alle, die sich an diesem Freitag dafür keine Zeit nehmen können, ist die Ausstellung in der Galerie bis zum 18. November 2007 donnerstags und freitags von 17.00 bis 20.00 und samstags und sonntags von 11:00 bis 13:00 und 17:00 bis 20:00 zugänglich. Übrigens, das ist das Selbstporträt der georgischen Gastgeberin, die man am Abend der Vernissage auch persönlich treffen kann!

Kategorie: RUSSISCHE KUNST | Keine Kommentare »

Putin gegen “politische Erotik”

Donnerstag 18. Oktober 2007 von admin

In mehr als dreistündiger “direkten Linie” beantwortete heute der Präsident Putin Fragen seiner Mitbürger. “Direkte neu.jpgLinie” wurde im Fernsehen live übertragen -zum sechsten Mal seit der Amtszeit von Putinund hat diesmal eine Rekordzahl von Fragen eingefahren. Insgesamt wurden an den Präsidenten rund 2,3 Millionen Fragen gerichtet, von den er rund 60 beantwortete. Besorgt äußerten sich die Rußländer zum jüngsten Preisanstieg. Bei aussenpolitischen Fragen ging es auch um die Lage im Irak und Iran. Auf die Frage eines Mechanikers aus Novosibirsk, wie wohl die Aussage der ehmaligen US-Aussenministerin Madeleine K. Albright zu verstehen sei, Russlands Bodenschätze gehörten Russland alleine ungerechterweise, gab Wladimir Putin eine interessante Antwort. Er kenne zwar diese Aussage nicht, solche Ansichten gehörten jedoch in die Kategorie “Politische Erotik”. Diese Art Vorstellung würde manchen Personen vielleicht Vergnügen bereiten, führe aber nicht zum “direkten Ergebnis”, so Putin. Das beste Beispiel dafür sei der Irak.

Weitere Ausführungen des Präsidenten dazu als Übersetzung:

” Russland, Gott sei Dank, ist beiweitem nicht Irak. Russland hat genug Kraft und Mittel, um sich zu verteidigen, seine Interessen auf dem eigenen Territorium und in anderen Regionen der Welt, nebenbei gesagt. Und das, was wir jetzt zur Stärkung der Armee und der Flotte machen, solche Aussagen einiger westlicher Politiker sind eine abermalige Bestätigung dafür, dass alles, was wir zur Erhöhung der Verteidigungsmacht des Landes machen, ist die rechte Wahl für uns. Und wir werden das weiter machen.”

Interessant war der organisatorische Ablauf der Veranstaltung: mit elf Fernsehestationen und -teams, die in die verschiedenen Regionen Russlands und eine sogar “ins nahe Ausland” – nach Kasachstan gereist waren. Jeweils vor Ort verfolgten die Menschen das Videobild des Präsidenten auf Großmonitoren. Ein Teil der Fragen wurde aus dem Publikum vor laufenden Fernsehkameras gestellt, andere kamen per SMS oder per E-Mail an.

Der Wortlaut der Sendung findet man unter http://www.president-line.ru/
Foto: hbertdesign@free2be.at / aboutpixel.de

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Sowjetische Sprach- und Kulturpolitik in Georgien vor und nach dem 2. Weltkrieg

Mittwoch 10. Oktober 2007 von admin

stnbock4.gifSo lautet der Titel des Vortrags des in Berlin und Tbilisi lebenden Prof. Dr. Alexander Kartosia, den er am Freitag, 19. Oktober 2007 halten wird. Der Referent war in den 1990er Jahren Minister für Bildung in Georgien und kennt sich auf diesem Gebiet aus. Der Vortrag wurde durch die Berliner Georgische Gesellschaft e.V. (BGG) in die Wege geleitet. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Der Veranstalungsort: Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33. Geheimtipp: Der Zugang zu dem Raum ist links von dem Haupteingang und nicht ganz einfach zu finden. Daher empfielt es sich, die “Zugangskizze” mitzunehmen, die sich auf der Website der BGG befindet.

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »